Demenz

Die Demenz gilt als die psychische Alterserkrankung schlecht hin. Derzeit sind ber eine Million Menschen in der BRD an Demenz erkrankt mit steigender Tendenz. Der Grund: Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit dem Alter. Whrend in der Altersgruppe der 65 bis 69-Jhrigen jeder Zwanzigste an einer Demenz leidet, ist es in der Altersgruppe der 80 bis 90-Jhrigen schon fast jeder Dritte. Weiterhin wird in Zukunft mit dem Anstieg des Anteils lterer Brger auch die Zahl demenziell erkrankter Menschen zunehmen. So rechnen Experten fr das Jahr 2030 mit 2,5 Millionen Demenzkranken.

Mit der Diagnose Demenz kommen nicht nur auf die Betroffenen, sondern auch auf die Angehrigen hohe Anforderungen zu. Angehrige werden aufgrund der emotionalen Belastung im Umgang und den Schwierigkeiten in der Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen hufig selbst krank. Viele Angehrige pflegen und betreuen aufopferungsvoll ihre Familienangehrigen, ohne dabei die eigenen Grenzen zu beachten, wei Bettina Tews-Harms aus vielen Gesprchen mit Betroffenen.

Als sehr erfolgreich im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen hat sich die Validationsmethode erwiesen. Validieren setzt eine bestimmte Haltung in der Kommunikation mit dem erkrankten Menschen voraus und bedeutet, die Realitt des Betroffenen anzunehmen sowie seine aktuellen Gefhle und Verhaltensweisen wertzuschtzen. Selbst ungewhnliche Reaktionen des demenziell erkrankten Menschen lassen sich als Strke oder aktive uerung erfahren, indem vor allem auch die gesunden Anteile der Reaktion wahrgenommen werden. Demenzkranke Menschen bemerken den Verlust ihres Gedchtnisses, weil der Abbau nicht pltzlich geschieht. Sie merken, dass sie Alltagssituationen immer schlechter meistern knnen und reagieren mit einer tiefen Angst oder Verzweiflung. Im Umgang mit demenzkranken Menschen ist es daher von Bedeutung, diese als Person mit Ressourcen wahrzunehmen. Eine ganze Reihe von Fhigkeiten bleibt hufig noch lange erhalten. Dazu gehren lang gebte Ttigkeiten oder Gewohnheiten, ein Gefhl fr Stimmungen und Atmosphre, krperliche Mobilitt und die Fhigkeit, Gefhle auszudrcken. Demenzkranken Menschen wird durch eine wertschtzende Kommunikation die Mglichkeit geboten, ihr Selbstwertgefhl und ihre Wrde zu erhalten. Angstmachende Faktoren treten in den Hintergrund, wodurch sich Betroffene sicherer fhlen knnen.

 

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